Fußball-Regeln 2018/2019

100 Spielregeln 2018 /19 | VSA-Protokoll – Grundsätze, Praxis und Vorgehen • Vergehen eines Angreifers oder Verteidigers, der direkt ins Spiel eingreift, wenn der Ball nach dem Strafstoß vom Torpfosten, von der Querlatte oder dem Torhüter zurückspringt c. direkte rote Karte (nicht bei zweiter gelber Karte/Verwarnung) • Vereiteln einer offensichtlichen Torchance (insbesondere Ort des Vergehens und Positionen anderer Spieler) • grobes Foulspiel (oder rücksichtsloser Angriff) • Tätlichkeit, Beißen oder Anspucken einer anderen Person • anstößige, beleidigende oder demütigende Gesten d. Spielerverwechslun (gelbe oder rote Kart ) Ahndet der Schiedsrichter ein Vergehen, zeigt beim fehlbaren (bestraften) Team aber dem falschen Spieler eine gelbe oder rote Karte, kann der richtige Spieler mittels Videoüberprüfung bestimmt werden. Das eigentliche Vergehen darf dabei nicht überprüft werden, es sei denn, es betrifft ein Tor, einen Strafstoß oder eine direkte rote Karte. Praxis Für den Einsatz eines VSA bei einem Spiel gilt folgende Praxis: • Der VSA verfolgt das Spiel im Video-Überprüfungsraum (VÜR) und wird dabei von einem Assistenten des Video-Schiedsrichterassistenten (AVSA) und einem Replay-Operateur (RO) unterstützt. • Je nach Anzahl Kamerapositionen (oder aufgrund anderer Überlegungen) stehen mehrere AVSA oder RO im Einsatz. • Nur befugte Personen erhalten Zutritt zum VÜR und dürfen während des Spiels mit dem VSA, AVSA und RO kommunizieren. • Der VSA hat unabhängigen Zugriff auf TV-Bilder und kann ihre Wiedergabe steuern. • Der VSA ist über ein Kommunikationssystem mit den Spieloffiziellen verbunden und hört alles, was sie sagen. Der VSA kann nur mit dem Schiedsrichter reden, indem er einen Knopf drückt. So wird verhindert, dass der Schiedsrichter von Diskussionen im VÜR abgelenkt wird.

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